Von Melbourne aus ging’s dann per Flieger nach Perth an die Westküste Australiens. Dort wartete schon der Camper auf uns, mit dem wir die nächsten 2 Wochen immer an der Küste entlang die Gegend südlich von Perth erkunden sollten. Hauptziel auf unserer Tour war Margaret River, eine bekannte Weingegend. In diesen 2 Wochen genossen wir das, was wir in Singapur nicht haben – Natur, weites Land, wenig Leute.
In Fremantle, der Hafenstadt von Perth, haben wir durch den Besuch des Fremantle Prisons und des Western Australian Shipwreck Museums ein wenig über die Historie dieses dünn besiedelten Teils Australiens erfahren. Weiter die Küste südwärts gab es reihenweise herrliche Traumstrände. Mal konnte man Delphine aus allernächster Nähe beobachten, mal Leuchttürme erklimmen und immer wieder Surfern und Wellenreitern bei halsbrecherischen Manövern zusehen. Manchmal reichte es aber auch schon, nur die mächtige Brandung bei malerisch türkisfarbenen Wasser auf sich wirken zu lassen.
Natürlich haben wir auch wiederholt Mittagspause auf einem Weingut eingelegt und es uns im Garten gut gehen lassen. Auch eine Paddeltour auf dem Margaret River war obligatorisch. Eine schöne Abwechslung war der Besuch einer Tropfsteinhöhle, von denen es dort mehrere gibt. Und selbst wenn es fast jeden Tag Strand gab, wurden die Kinder nicht müde, im Sand zu tollen und Sandburgen zu bauen.
Einige für diesen Landesteil typische Tiere haben unseren Weg gekreuzt: der Marron, ein im Margaret River endemischer Süßwasser-Hummer, der Kookaburra, ein australischer Eisvogel, das Possum, nicht mit dem Opossum zu verwechseln und der kleine Blue Wren. Am letzten Tag konnten wir vom Flughafen Perth aus noch in der Ferne ein größeres Buschfeuer beobachten, welches selbst in Deutschland durch die Presse ging.