Am Heiligabend früh morgens sind wir auf die Südinsel übergesetzt und 2 Stunden später in der kleinen Hafenstadt Picton angekommen. Nach ausführlichem Toben auf dem herrlichen Kinderspielplatz, sind wir zur Erkundung der Südinsel aufgebrochen und haben auf einer ehemaligen Farm unseren Camper abgestellt. Dort haben wir dann erstmalig auch direkt mit den Hauptbevölkerung Neuseelands Kontakt gehabt – den omnipräsenten Schafen.

Nach einem abendlichen Spaziergang war die Freude groß, dass der Weihnachtsmann unseren Camper doch tatsächlich gefunden hatte und allerlei Geschenke zurückließ. Am ersten Weihnachtstag haben wir dann bei herrlichem Wetter die Marlborough Sounds erfahren und erwandert, bis wir gegen Abend beim Abel Tasman National Park ankamen. Auch hier haben wir eine schöne Tageswanderung entlang traumhafter Buchten – wie aus dem Ferienprospekt – machen können, nachdem uns ein Boot zunächst tiefer in den Park hineingebracht und später 3 Buchten weiter wieder abgeholt hat.

Auf unserer Fahrt weiter  durchs Land Richtung Westküste haben wir uns – leider glücklos – im Goldwaschen probieren können, sind über schwankende Hängebrücken balanciert und haben schließlich in der Nähe der Pancake Rocks die Westküste erreicht. Bald kamen schon die schneebedeckten Neuseeländischen Alpen am Horizont in Sicht und in der ehemaligen Goldgräberstadt Hokitika konnten die Kids sich auf einem großen Block Jade ausruhen, die hier auf vielfältige Weise bearbeitet und als Schmuck zum Kauf angeboten wird. Weiter ging’s zum Franz-Josef-Gletscher, der allerdings schon arg an Substanz verloren hatte.

Ein weiteres Pflichtziel in Neuseeland, welches auch wir schwerlich auslassen konnten, ist Queenstown – im Herzen der Alpen ein quirliger Ort für alle möglichen Extremsportarten. Hier hatten wir den angeblich schönsten Campingplatz Neuseelands – fern ab vom Trubel, am einem malerischen See gelegen – angesteuert und wurden nicht enttäuscht. Eigentlich hatten wir schon vorab für den nächsten Tag einen Flug über den Milford Sound gebucht, als der aber wegen unsicherer Wetterlage abgesagt wurde, haben wir uns kurzentschlossen zu einem Flug mit dem Hubschrauber über die Alpen und Seen bei Queenstown entschlossen. Spektakulär landete dieser dann auf einem Felsvorsprung hoch über dem See und ließ uns für ein Familienfoto kurz aussteigen.

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