Die Herbstferien nutzten wir dazu unsere letzte Lücke in Südostasien zu schließen – Laos. Aber zuvor gab es noch Miki’s 10ten Geburtstag zu feiern und auf einem Rundgang durch Singapur haben wir schließlich doch noch Graffiti entdeckt.

Laos als einziges Binnenland Südostasiens ist etwas kleiner als Großbritannien und hat dabei etwas mehr Einwohner als Singapur, ist also recht dünn besiedelt und bietet viel Natur – genau das richtige für Großstadt geplagte Familien. Durch das ehemalige ‚Reich der Millionen Elefanten‘ fließt der Mekong, einer der längsten Füsse der Erde. Wir haben uns zwei Stationen ausgesucht, 4 Tage Luang Prabang, früher Hauptstadt von Laos und 2 Tage Vientiane, heutige Hauptstadt. Luang Prabang ist Weltkulturerbe der UNESCO, viele buddhistische Klöster sowie die gesamte französische Kolonialarchitektur in der Stadt wurden unter Denkmalschutz gestellt. Dementsprechend beeindruckend sind dann auch die reich mit Gold verzierten Tempel und Buddha Statuen.

Außerhalb der Stadt haben wir einen Tag lang selbst erfahren können, was dazu notwendig ist, damit mittags der Reis auf dem Tisch steht. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt auf dem Mekong in unserem ‚eigenen‘ Boot bis hinein in den Sonnenuntergang. Unser Hotel war ein ehemaliges Prinzenpalais und sehr geschmackvoll kolonial eingerichtet. Den Kindern hat am besten der Pool gefallen – wenn sie nicht im Wasser waren, haben sie am Rand Schach gespielt.

In Vientiane erfolgte dann die Ernüchterung, als wir entdecken mussten, dass die bedeutendste buddhistische Stupa nur mit Goldfarbe angemalt wurde – die Frage ‚ist das echtes Gold?‘ wurde nie wieder gestellt.

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