Für die 2. Woche sind wir in den Süden Thailands an den Strand von Ao Nang an der Westküste geflogen. Jeder kennt die Gegend mit den spektakulären Kalkfelsen, die senkrecht aus dem Wasser ragen, zumindest von Bildern oder aus Filmen (The Beach, James Bond). Und tatsächlich sind die Strände zusammen mit diesen Felsformationen sehr beeindruckend. Leider ist das kein Geheimtipp mehr und die Gegend ist insbesondere in der Hochsaison um Weihnachten recht überlaufen. Aber es gibt viele traumhafte Strände und die sind auch noch recht lang, so dass jeder dort sein Plätzchen findet. Besonders eindrucksvoll ist Chicken Island (Name ist Programm), welches bei Ebbe über eine Sandbank mit einer weiteren Insel verbunden ist.
Unser Hotel war zwar von der Anlage her sehr schön und hatte 2 tolle Pools für die Kids, kam aber nicht an den Standard von Chiang Mai in der ersten Woche heran. Wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht, morgens die Poollandschaft im Hotel zu nutzen und erst gegen Mittag zu unseren Ausflügen aufzubrechen, wenn die meisten Ausflugsboote schon wieder auf dem Rückweg waren.
Weihnachten haben wir etwas improvisiert und einen Mini-Weihnachtsbaum mitgenommen, den die Kinder dann schnell schmücken konnten. Bescherung war limitiert durch das Fluggepäck – der zweite Teil wird in Singapur nachgeholt.
Highlight war am 1. Weihnachtstag tauchen mit Schildkröten. Das Wasser hatte angenehme 30 Grad, so dass einem eigentlich nie kalt wurde und man stundenlang im Wasser bleiben konnte. Als Fortbewegungsmittel dient in der Regel ein Longtail-Boot, dass man sich für den Familienausflug chartert und mit dem dann die gewünschten Inseln oder Strände angefahren werden. Abends hat man die Auswahl von diversen Restaurants insbesondere mit großer Auswahl an Seafood.
Da unser Rückflug über Kuala Lumpur ging und Mika derzeit von Wolkenkratzern schwärmt, haben wir dort eine Übernachtung eingeschoben und uns die Petronas Twin Towers angesehen – für beide Kids sehr beeindruckend.